Tierrechtsgefangene

solidarityMenschen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen, stehen oftmals im Konflikt mit den aktuell geltenden Gesetzen, denn die Gesetze manifestieren ja viele der Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. So kommt es auch hin und wieder vor, dass Tierbefreier_innen und weitere Aktive im Rahmen ihres Kampfes Gesetze brechen und dafür zu Haftstrafen verurteilt werden.

In Deutschland kommt es relativ selten vor, dass Tierrechtsaktive in Haft kommen, doch in einigen Ländern, wie z.B. USA und Großbritannien, sitzen zahlreiche Aktivist_innen in Gefangenschaft, teilweise mit Haftstrafen von vielen Jahren. Um das Leben in der Gefangenschaft für diese Menschen etwas erträglicher zu machen, bedarf es unserer Unterstützung, z.B. durch

  • finanzielle Unterstützung, um Anwaltskosten und sonstige Ausgaben im Rahmen der Verteidigung zu decken und um Angehörige der Gefangenen zu unterstützen
  • Briefe an die Gefangenen, damit der monotone Alltag in Haft erträglicher wird

Briefe an Gefangene

Viele Aktive, die Haftstrafen absitzen mussten, erzählen nach ihrer Freilassung wie wichtig es für sie war, während der Gefangenschaft Briefe zu bekommen: Solidaritätsbekundung, Abwechslung, Motivation und Versorgung mit Informationen können Briefe leisten.

Beim Schreiben ist jedoch einiges zu beachten, schließlich werden alle Briefe in den Hafteinrichtungen kontrolliert – schreibt also keine Informationen, die der Person Probleme bereiten könnten. Von der Roten Hilfe gibt es einen ausführlichen Leitfaden für Briefe an Gefangene.

Im Rahmen des Vegan-Brunch Darmstadt gibt es auch immer einen Tisch, an dem ihr Adressen, Briefpapier, Postkarten und Stifte findet, um Solibriefe zu schreiben.

Einige aktuelle Adressen von Tierrechtsgefangenen findet ihr hier und eine Liste weiterer politischer Gefangener findet ihr hier.

Weitere Infos zum Thema

Hier sind noch ein paar Links zu Seiten mit weiteren Informationen: